DER ANFANG

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Ich versuche oft, an einem anstrengenden Tag zwischendurch auch noch zu trainieren. Das erfordert, dass ich meine Trainingssachen zu einem Geschäftstreffen, einem Restaurant oder sonst wohin mitnehmen muss.

Das wiederum bedeutet, dass ich meine Sportschuhe in einer Tasche, zusammen mit meiner Kleidung, einem Laptop und Büromaterialien aufbewahren muss, eine nicht zum Anlass passende Sporttasche benutze oder zwei verschiedene Taschen mitnehmen muss, oder wie ich es meistens gemacht habe, meine Sportschuhe in eine Einkaufstasche stecke und diese dann in den Rucksack, mein Laptop habe ich dann in einen extra Hülle gesteckt und die Ladekabel mit meinen Sportsachen zusammen ins Hauptfach getan.

Als ich einen besseren zu meinem Leben passenden Rucksack gesucht habe und diesen nicht gefunden habe und erkannte, dass die Herstellung eines Produktes in der heutigen gut per Internet vernetzten Welt viel einfacher geworden ist, habe ich mich dafür entschieden, dass ich selbst einen entwerfen wollte.

Als ich anfing, den Rucksack mit dem Produktnamen "DAYFARER" zu entwerfen, wollte ich eine minimalistisch aussehende Rucksack mit einem eleganten aber auch sportlichem Design.

Der Rucksack soll sowohl perfekt für die Sportsachen als auch für Büromaterialien sein, dabei funktional und einfach zu bedienen und das alles in allerbester Qualität.

Ich begann noch am selben Tag mit einem Pappkarton und einer Einkaufstüte einen ersten Prototyp zu entwerfen. Gleich danach machte ich meine ersten Zeichnungen.

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Mann, ich wusste, ich hatte einen langen Weg vor mir. Aber gleichzeitig konnte ich nicht abwarten richtig loszulegen.

Ich hatte sofort ein passendes Design im Kopf und um die perfekten Funktionen und die bestmöglichste Qualität zu erreichen, las ich alle Kommentare unter allen beliebten Rucksäcken, die ich online finden konnte, um genau herauszufinden, welche Funktion die Leute mochten und welche nicht; bei welchem Material die Leute dachten, das es haltbar und angenehm ist und bei welchem nicht. Dann habe ich den aktuellen Markt genauestens studiert, mit Abstand am hilfreichsten waren die Artikel auf der Webseite carryology.com für mich, besonders hilfreich, gerade am Anfang waren die Artikel Components und die youtube Beiträge deren Repräsentanten, welche ich mir wieder und wieder angeschaut habe.

Als nächstes habe ich gelernt, wie man ein Techpack zeichnet, mir Adobe Photoshop heruntergeladen und durch " youtube" videos gelernt, wie man ein Tech-Pack auf Photoshop erstellt. Ein Tech-Pack ist eine Reihe von Anweisungen für den Hersteller, um bestimmte Produkte zu produzieren.

(Die Fabrik mit welcher ich zusammen arbeite hat basierend auf meinen Tech-Pack später ein neues zur Herstellung des Rucksacks erstellt.)

Danach studierte und testete ich hunderte von verschiedenen Stoffen, Materialien und Hardwear und redete mit Experten für Rucksäcke.

Es ist verblüffend wie einfach es ist an samples für Materialien und Hardwear zu kommen wenn man die Firmen einfach kontaktiert. (Ganz im Gegensatz zu den Fabriken)
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(Erster vs letzter Prototyp)

Nach einigen Monaten war ich endlich soweit einen Fabrik für die Herstellung zu suchen. Das war eine weitaus größere Herausforderung, als ich es mir hätte vorstellen konnte.

Mehr dazu im nächsten Blog Post.

8 Kommentare

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